JAN
30
31
FEB
01
02
03

LA FORZA DEL DESTINO
(DIE MACHT DES SCHICKSALS)
Oper von Giuseppe Verdi
19.30 Uhr
Musiktheater Linz

04

0-3 Jahre
KUSCHELTIERKONZERT
ICH, DU, WIR
10:00 Uhr
BlackBox Lounge Musiktheater


6+
ALBERTOS ABENTEUER:
Ferien im Wilden Westen
13.00 Uhr
Foyer Musiktheater


0-3 Jahre
KUSCHELTIERKONZERT
ICH, DU, WIR
14:30 Uhr
BlackBox Lounge Musiktheater


0-3 Jahre
KUSCHELTIERKONZERT
ICH, DU, WIR
16:00 Uhr
BlackBox Lounge Musiktheater


RINALDO
Oper von Georg Friedrich Händel
19:30 Uhr
Musiktheater Linz

05

GRÄFIN MARIZA
Operette von Emmerich Kálmán
17:45 Uhr
Musiktheater Linz

06
07

GRÄFIN MARIZA
Operette von Emmerich Kálmán
19:30 Uhr
Musiktheater Linz

08
09

GRÄFIN MARIZA
Operette von Emmerich Kálmán
19:30 Uhr
Musiktheater Linz

10
11

MASTERCLASS
mit MARKUS POSCHNER
11:00 Uhr
Foyer Musiktheater

12

RINALDO
Oper von Georg Friedrich Händel
19:30 Uhr
Musiktheater Linz

13

GRÄFIN MARIZA
Operette von Emmerich Kálmán
19:30 Uhr
Musiktheater Linz

14

RINALDO
Oper von Georg Friedrich Händel
19:30 Uhr
Musiktheater Linz

15

DAUSGAARD & BRUCKNER ORCHESTER LINZ
Dänemarks Aufbruch in die Moderne
19.30Uhr
Brucknerhaus Linz

16

LA FORZA DEL DESTINO
(DIE MACHT DES SCHICKSALS)
Oper von Giuseppe Verdi
19.30 Uhr
Musiktheater Linz

17
18

RINALDO
Oper von Georg Friedrich Händel
19:30 Uhr
Musiktheater Linz

19

GRÄFIN MARIZA
Operette von Emmerich Kálmán
17:00 Uhr
Musiktheater Linz

20
21
22

Le Nozze di Figaro
Oper von Wolfgang A. Mozart
19:30 Uhr
Großer Saal Musiktheater

23

GRÄFIN MARIZA
Operette von Emmerich Kálmán
19:30 Uhr
Musiktheater Linz

24

GREAT VOICES
Galakonzert
Elīna Garanča & Bruckner Orchester LInz
19.30 Uhr
Musiktheater Linz

25

CATCH ME IF YOU CAN
Musical nach dem
Dreamworks Motion Picture
19:30 Uhr
Musiktheater Linz

26

DORNRÖSCHEN
Tanzstück von Andrey Kaydanovskiy
15:00 Uhr
Musiktheater Linz

27
28

CATCH ME IF YOU CAN
Musical nach dem
Dreamworks Motion Picture
19:30 Uhr
Musiktheater Linz

MÄR
01

DAFÜR STEHEN WIR, DAFÜR SPIELEN WIR!
IHR BRUCKNER ORCHESTER LINZ

Klaus Luger, der Bürgermeister der Stadt Linz, hat angekündigt den Theatervertrag zwischen Stadt und dem Land Oberösterreich, das unser Träger ist, aufzukündigen.

Es geht ums liebe Geld. Ohne Geld gibt es bekanntlich keine Musi.

Aber um die Kohle alleine kann es wohl nicht gehn, auch wenn ohne sie nicht geht. Was will sich denn die Stadt nicht mehr leisten? Wer sind wir und wer wollen wir bei aller permanenten Veränderung in Zukunft sein? Über die Schlagkraft der Stadtwache wird eine Stadt, wie Linz, künftig wohl nicht identifiziert werden wollen.

Das Bruckner Orchester Linz ist das Opernorchester des Linzer Landestheater und gleichzeitig ein Sinfonieorchester, das von seiner Größe und Qualität zu den erstrangigen Österreichs zählt. In unserem Namen ist der Name eines großen Sohnes der Stadt eingeschrieben: der des Komponistengiganten Anton Bruckner.

Und wir, das BOL, sind Bruckner.

Gerade seit dem letzten Jahr befragen wir mit unserem Chefdirigenten Markus Poschner die Musik unseres Namensgebers wieder ganz neu und werden dafür nicht nur in Stadt und Land, sondern auch international erkannt und anerkannt. Wir haben einen nie dagewesenen Öffnungsprozess hinein in die Stadt, ins Land begonnen und verstehen uns als Mitgestalter unserer Gesellschaft, in vernetztem Handeln mit Institutionen wie Ars Electronica, der Johannes Kepler Universität, der Anton Bruckner Privatuniversität Linz und anderen mehr. Ich denke auch an unsere Orchesterwerkstatt MOVE.ON, die in viele Schule geht und in Migrationsprojekte involviert ist. Viele neue Formate versuchen nichts anderes als auf die Menschen zuzugehen und dies an unerwarteten Orten.

In unserem Namen steht die Stadt eingeschrieben, in der wir leben und arbeiten. Wir nehmen das ernst! Gerade unsere Tätigkeit als Sinfonieorchester wollen wir weiterhin im städtischen Konzerthaus, dem Brucknerhaus, einem der schönsten Konzerthäuser weit und breit als Residenzorchester ausleben. Im bisherigen Theatervertrag waren wir mit zehn Vertragskonzerten im Brucknerhaus engagiert und somit das Sahnehäubchen dieser Vereinbarung.

Aber um das geht es letztlich gar nicht, man kann und soll immer wieder über Dinge, Vereinbarungen sprechen, diese neu aushandeln können. Ob ein brutaler Liebesentzug ein guter Beginn für eine inhaltliche Auseinandersetzung ist, darf bezweifelt werden. Es geht darum, wie wir Linzerinnen und Linzer, Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher leben wollen und weiter in der großen weiten Welt gesehen, gehört werden wollen. Was macht uns unverwechselbar aus uns und wohin entwickeln wir uns als Kulturgemeinschaft? Und vor allem, was ist uns dies wert? Was ist dies der Kulturhauptstadt Linz wert?

Politik heißt nichts anderes als Gestalten für die Menschen, nichts anderes bewegt uns in unserer Arbeit sieben Tage die Woche: für Menschen dieser Stadt, unseres Landes und darüber hinaus Räume zu erschaffen, in denen sie sich unterhalten, erheben, aufgehen oder hingeben können, an den sie sich auch stoßen und reiben können.

Das ist unser Kulturbegriff.

Schlichtweg errichten wir in Sinfonien von Anton Bruckner, in Musiken anderen Ursprungs früherer Zeiten und der Gegenwart, in musiktheatralischen Aufführungen in unserem Landestheater unverwechselbare Erfahrungsräume fürs Menschsein. Wir wollen weiterhin täglich mit höchsten und immer steigenden Qualitätsansprüchen dafür sorgen. - Für diese Ansprüche in unserem ureigenen oberösterreichischen, Linzer Klang weltweit erkannt und begehrt werden.

Wir lieben und leben in Linz. Wir lieben und leben in unserer Heimat Oberösterreich, mitten im Herzen Europas. Wir lieben die Welt. Musikerinnen und Musiker aus mehr als 20 Nationen formen dieses wunderbare Orchester für uns Menschen, egal welcher Herkunft, Sprache, Hautfarbe oder Einstellungen. Für das spielen wir jeden Tag in unserem Landestheater und in unseren Konzertorten, wie dem Brucknerhaus und sonst wo.

Dafür stehen wir, dafür spielen wir!

Norbert Trawöger
Persönlicher Referent des Chefdirigenten
Leitung der Kommunikation & Dramaturgie

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