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GROSSE KONZERTNACHT 2019
06.09.2019 | 20.00 Uhr
Post City Linz

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BRUCKNERS SINFONIEN I 
08.09.2019 | 19.30 Uhr
Brucknerhaus Linz

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KOST-PROBE#1:
Beethovens Erste und Achte 
13.09.2019 | 12.30 Uhr
Brucknerhaus Linz

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CARPENTER & POSCHNER 
14.09.2019 | 19.30 Uhr
Brucknerhaus Linz

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Premiere: THE RAPE OF LUCRETIA (DIE SCHÄNDUNG DER LUCTRETIA)
Oper
21.09.2019 | 20:00 Uhr
BlackBox Musiktheater

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Premiere: LE PROPHÉTE (Der Prophet) 
Oper
22.09.2019 | 19:00 Uhr
Großer Saal Musiktheater

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BRUCKNERS SINFONIEN I

From 08 September 2019 19:30 until 08 September 2019 21:30

BRUCKNERS SINFONIEN I 
08.09.2019 | 19.30 Uhr
Brucknerhaus Linz


Bruckners Sinfonien I 

Während seines Amerika-Aufenthalts als Direktor des National Conservatory of Music in New York zwischen 1892 und 1895 komponierte Antonín Dvořák seine 9. Sinfonie, die nicht nur sein sinfonisches Lebenswerk krönte, sondern mit deren von den Eindrücken der „Neuen Welt“ beeinflussten Klängen er zugleich noch einmal ganz neue künstlerische Wege beschritt. Auch für Bruckner bedeutete das Verlassen ausgetretener Pfade, die Suche nach dem eigenen musikalischen Idiom, mit dem er sich aus dem Schatten berühmter Vorgänger, darunter vor allem Beethoven, zu lösen trachtete, eine der stärksten Triebfedern seines kompositorischen Schaffens. Die erste, 1868 uraufgeführte sogenannte „Linzer Fassung“ seiner 1. Sinfonie, über deren „Originalität und Kühnheit“ sich sogar der Bruckner später als „Halbgenie + Halbtrottel“ geringschätzende Dirigent Hans von Bülow lobend geäußert haben soll und die der Komponist selbst liebevoll das „kecke Beserl“ nannte, stellt dabei eine für den 40-Jährigen richtungsweisende Initialzündung dar, mit der er die Landschaft des eigenen sinfonischen Personalstils selbstbewusst kartographierte. In diesem Sinne ist die 1. Sinfonie Bruckners eigenes Werk „aus der Neuen Welt“, eine Welt, die er sich als künstlerische Heimat ausersehen hatte: die Sinfonik.

Programm

Antonín Dvořák
Sinfonie Nr. 9 (Aus der neuen Welt) e-moll, op. 95 (1893)
Anton Bruckner
Sinfonie Nr. 1 c-moll, WAB 101 (1865–66, rev. 1877) „Linzer Fassung“

Markus Poschner Dirigent

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