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AIDA
Oper von Giuseppe Verdi
19:00 Uhr
Großer Saal Musiktheater

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UNTER DEM GLETSCHER
19:30 Uhr
Großer Saal Musiktheater

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SALZKAMMERGUT-OPEN AIR
BRUCKNER ORCHESTER LINZ
Piotr Beczała | Erica Eloff | Markus Poschner
19:30 Uhr Toscanapark Gmunden
Voraufführung

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OÖ. Stiftskonzerte
09.07.2022 | 18:00 Uhr
Stift St. Florian, Basilika

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SALZKAMMERGUT-OPEN AIR
BRUCKNER ORCHESTER LINZ
Piotr Beczała | Erica Eloff | Markus Poschner
19:30 Uhr Toscanapark Gmunden
Konzert

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KAIN UND ABEL ODER DER ERSTE MORD

From 06 May 2022 20:00 until 06 May 2022 22:00

Kain und Abel oder
der erste Mord
Ein musiktheatraler Doppelabend
20:00 Uhr
BlackBox Musiktheater


BERNARDO PASQUINI | GEORGE ANTHEIL

KAIN UND ABEL ODER DER ERSTE MORD

Ein musiktheatraler Doppelabend
Produktion des Oberösterreichischen Opernstudios
Kooperation mit dem Institut für Alte Musik der Anton Bruckner Privatuniversität
 
Premiere 24.04.2022
Spielstätte BlackBox Musiktheater
 

STÜCKINFO

Es ist die mythische Erzählung darüber, wie das Verbrechen in die Welt kam. Es ist die Geschichte vom ersten Mord, die sich seitdem aber- und abermals in den unterschiedlichsten Varianten wiederholt hat und sich immer weiter wiederholen wird. Es geht um Missgunst und Neid, um Rache und Reue. Es geht um Kain und Abel, die Söhne von Adam und Eva. Weil Gott Abels Opfer angenommen hat, das von Kain aber nicht, tötet dieser seinen Bruder. Und da diese biblische Begebenheit an Grundkonstanten des menschlichen Lebens rührt, lässt sie einen bis heute nicht los. So wundert es nicht, dass sich durch die Jahr- tausende immer wieder Künstler*innen dieses Themas angenommen haben. Das Linzer Landestheater präsentiert und kontrastiert nun zwei bewegende Beispiele dieser fortwährenden Auseinandersetzung mit dem ersten Mord, wenn es Bernardo Pasquinis frühbarockes Oratorium Caino et Abel aus dem Jahr 1671 in einer szenischen Aufführung mit George Antheils 1954 uraufgeführte Kammeroper The Brothers kombiniert.
 
Während Pasquini (1637–1710), der zu seinen Lebzeiten als Komponist wie Cembalist und Organist eine feste und gefeierte Größe im römischen Musikleben war, sich dem Stoff mit tiefempfundener, barocker Religiosität nähert, verlegt Antheil (1900–1959) die biblische Erzählung in seine amerikanische Gegenwart. Dabei bedient sich Antheil, der seine Karriere als „Bad Boy der Musik“ begonnen hatte, einer Tonsprache, die in ihrer sinnlichen Ernsthaftigkeit die Zuhörer*innen direkt anspricht.


Leitung


Musikalische Leitung Anne Marie Dragosits, Jinie Ka
Inszenierung Gregor Horres
Bühne Elisabeth Pedross
Kostüme Yvonne Forster
Dramaturgie Christoph Blitt

 

TERMINE & KARTEN

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