APR
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17

CINDERELLA 
Tanzstück von Mein Hong Lin
17.04.2020 | 19:30 Uhr
Großer Saal Musiktheater

18

PARSIFAL 
Bühnenweihfestspiel 
18.04.2020 | 17:00 Uhr
Großer Saal Musiktheater

19

MOVE.ON FAMILIENKONZERT 
ABO8AUFWÄRTS
19.04.2020 | 11.00 Uhr
Schauspielhaus Promenade


DIE SPINNEN, DIE RÖMER! (A Funny Thing happened on the Way to the Forum) 
Musical
19.04.2020 | 19:30 Uhr
Großer Saal Musiktheater

20

DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL 
Oper von Wolfgang A. Mozart
20.04.2020 | 19.30 Uhr
Großer Saal Musiktheater

21
22
23

Konzert in Hannover 
mit Martin Grubinger
Hannover, Congress Centrum

24

Premiere: WIR SIND MUSICAL 
Musical
24.04.2020 | 19:30 Uhr
Großer Saal Musiktheater


Konzert in Wiesbaden
mit Martin Grubinger
Wiesbaden, Kurhaus

25

DER BETTELSTUDENT 
Operette in drei Akten von Carl Millöcker
25.04.2020 | 19.30 Uhr
Großer Saal Musiktheater


Konzert in Ludwigsburg
mit Martin Grubinger
Forum am Schlosspark

26

Konzert in Essen
mit Martin Grubinger
Philharmonie Essen


DIE SPINNEN, DIE RÖMER! (A Funny Thing happened on the Way to the Forum) 
Musical
26.04.2020 | 19:30 Uhr
Großer Saal Musiktheater

27
28

DER BETTELSTUDENT 
Operette in drei Akten von Carl Millöcker
28.04.2020 | 19.30 Uhr
Großer Saal Musiktheater


Konzert in Düsseldorf
mit Martin Grubinger
Tonhalle Düsseldorf

29

WIR SIND MUSICAL 
Musical
29.04.2020 | 19:30 Uhr
Großer Saal Musiktheater

30

CINDERELLA 
Tanzstück von Mein Hong Lin
30.04.2020 | 19:30 Uhr
Großer Saal Musiktheater

MAI
01
02

DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL 
Oper von Wolfgang A. Mozart
02.05.2020 | 19.30 Uhr
Großer Saal Musiktheater

03

PARSIFAL 
Bühnenweihfestspiel 
03.05.2020 | 17:00 Uhr
Großer Saal Musiktheater

04
05

MASTERCLASS #2 mit
MARKUS POSCHNER
05.05.2020 | 19.00 Uhr
Musiktheater am Volksgarten


DER BETTELSTUDENT 
Operette in drei Akten von Carl Millöcker
05.05.2020 | 19.30 Uhr
Großer Saal Musiktheater

06

Brcknr rchstr Lnz - SPLZT 2019.20 

"Das Bruckner Orchester Linz verbindet uns Menschen spielerisch, ob in unserem Kulturland oder wie in der kommenden Saison auf einer prominenten Tournee durch deutsche Städte, bei der unser Orchester mit Markus Poschner und Martin Grubinger als internationaler Botschafter Oberösterreichs unterwegs sein wird. Mit „Nulleins“ und der „Missa universalis“ bricht mit der eigenen BOL-Konzertreihe im Brucknerhaus eine neue Zeit an, die, wie ich unser Orchester kenne, für unverwechselbare Konzertereignisse sorgen wird.“

Thomas Stelzer
Landeshauptmann Oberösterreich

 

„In der kommenden Spielzeit bricht für uns eine neue Zeitrechnung an, das BOL wird seine eigene Reihe mit zwei ersten Konzerten im Brucknerhaus begründen. Wir setzen alles daran, dass diese Konzerte in Intensität, Dramaturgie und Programmatik unverwechselbare Ereignisse werden, die sie nur mit uns erleben können. Ich freue mich auch sehr, dass wir wieder in und außerhalb Oberösterreichs spielen werden: Die dreitägigen Gastspiele in Salzburg und unsere große Deutschland Tour mit Martin Grubinger werden neben unserer Spieltätigkeit im Musiktheater Höhepunkte sein.“

Markus Poschner
Chefdirigent Bruckner Orchester Linz


 

 zum Orchesterbuch 2019.20

 


Wir verbinden spielerisch!

„Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“,

 

schreibt Friedrich Schiller in seiner 1795 verfassten Abhandlung mit dem Titel „Über die ästhetische Erziehung des Menschen“. Ein Orchester kann gar nicht anders, als zu spielen. Kein Ton würde erklingen. Instrumente werden gespielt, auch wenn es Arbeit ist.

 

Spielen befreit uns zu uns selbst.

 

Kinder spielen von selbst. Ein Baustein genügt, um Städte zu errichten und damit unerhörte Geschichten zu erzählen. Spielen befreit uns zu uns selbst. Das kindliche Spiel ist nicht per se auf Lustgewinn ausgerichtet, es dient der Welterfahrung und ist dabei ein Zustand größter Ernsthaftigkeit. Wir Erwachsenen nennen es später „Flow“, eine Hingabe an eine Beschäftigung welcher Art auch immer, die uns in den Zustand der Selbstvergessenheit geraten lässt. Wir finden dabei einen absichtslosen Ort puren Menschseins, der keinem Ziel und Zweck unterworfen ist. Wir übersehen die Zeit und die Welt um uns, wenn sie unser Spiel nicht stört. Wobei zwischen Spiel und Spiel ein Unterschied sein kann, aber nicht muss, der im Englischen mit „play“ und „game“ präziser benannt wird. „Game“ bedeutet meist Wettkampf wie etwa beim Tennis- oder Kartenspielen. Auch dabei sind wir nicht davor gefeit, in den spielerischen Fluss der Hingabe zu kommen. Die Skilegende Toni Sailer wurde einmal gefragt, warum er so schnell sei. Seine Antwort war: „Da muasst de Schi einfach laffn lossn.“ Um die Ski einfach laufen lassen zu können, braucht es eine große Meisterschaft. Technische Schwierigkeiten zur Bewältigung einer Piste dürfen nur mehr eine untergeordnete Rolle spielen. Wettbewerb hindert nicht am Spielen.

 

Ein Orchester kann gar nicht anders, als zu spielen.

 

„Wir müssen unsere Ideen verwirklichen, reden allein hilft nicht: Wir müssen uns selbst aufs Spiel setzen und zeigen, was wir auf die Beine stellen können!“, schrieb der brasilianische Architekt Oscar Niemeyer. Ein Orchester spielt. Reden hilft beim Proben. Musikerinnen und Musiker spielen ihre Instrumente, um ein Werk auf die Beine zu stellen, eine Sinfonie oder eine Oper zu Gehör zu bringen. Dabei werden Ideen eines Werks gemeinsam verwirklicht, was Virtuosität in den instrumentalen Handgriffen und große Spielfähigkeiten im Ausdrucksvermögen jeder einzelnen Musikerin, jedes Musiker verlangt. Dabei ums und fürs Leben spielen, kann die Zeit für uns alle anhalten, für die Spielenden wie die Hörenden.

 

Was wir spielen, ist das Leben!

 

„Wir spielen das Leben!“ ist ein Ausspruch, den der Jazztrompeter Louis Armstrong gemacht haben soll. Anders übersetzt: Was wir spielen, ist das Leben! Die Kunst macht es möglich, sie ist ein Erinnerungs- und Erfahrungsort für Vieles und vor allem für den Spielraum des Schöpferischen. Das Bruckner Orchester Linz spielt fast täglich. Schlichtweg errichten wir in Sinfonien von Anton Bruckner, in Musiken anderen Ursprungs früherer Zeiten und der Gegenwart, in musiktheatralischen Aufführungen in unserem Landestheater Erfahrungsräume fürs Menschsein. Wir spielen in unserer Heimat Oberösterreich, mitten im Herzen Europas. Wir spielen in der Welt, für die Welt. Musikerinnen und Musiker aus mehr als 20 Nationen formen dieses vielfältige Orchester, dieses einzigartige Spielkollektiv für uns Menschen. Wir spielen in unserem Landestheater, in unseren Konzertorten wie dem Brucknerhaus, dem Wiener Musikverein, auf dem Land, in Europa und sonst wo. Dafür spielen wir, in höchster Qualität, Spielfreude, Intensität und Dringlichkeit. Frei nach Billie Holiday:

 

„We never play a song the same way twice.“

 

Fühlen Sie sich frei und kommen Sie in unseren gemeinsamen Spielraum. Kunst verbindet spielerisch.

 

von Norbert Trawöger
Künstlerischer Direktor 

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