JAN
23

Das BOL im Musikverein Wien #1
23.01.2018 | 19.30
Musikverein Wien

24
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Johann Strauss
Eine Nacht in Venedig
25.01.2018 | 19.30
Musiktheater am Volksgarten

26

Giuseppe Verdi Rigoletto
26.01.2018 | 19.30
Musiktheater am Volksgarten 

27

Mosaik #2
27.01.2018 | 16.00
Musiktheater am Volksgarten


Johann Strauss
Eine Nacht in Venedig
27.01.2018 | 19.30
Musiktheater am Volksgarten

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Giuseppe Verdi Rigoletto
30.01.2018 | 19.30
Musiktheater am Volksgarten 

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FEB
01
02
03

PREMIERE: Hector Berlioz
La Damnation de Faust
03.02.2018 | 19.30
Musiktheater am Volksgarten

04

Johann Strauss
Eine Nacht in Venedig
13.12.2017 | 15.00
Musiktheater am Volksgarten

05
06

Hector Berlioz
La Damnation de Faust
06.02.2018 | 19.30
Musiktheater am Volksgarten

07
08

PREMIERE: Hector Berlioz
La Damnation de Faust
08.02.2018 | 19.30
Musiktheater am Volksgarten

09

Kids Concert
09.02.2018 | 11.00
Schauspielhaus Promenade

10

Johann Strauss
Eine Nacht in Venedig
10.02.2018 | 17.00
Musiktheater am Volksgarten

11
12
13

Kids Concert
13.02.2018 | 11.00
Schauspielhaus Promenade

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15
16

PREMIERE: Hector Berlioz
La Damnation de Faust
16.02.2018 | 19.30
Musiktheater am Volksgarten

17

Richard Strauss
Die Frau Ohne Schatten
17.02.2018 | 18.30
Musiktheater am Volksgarten

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JOSEF BAUER ERHÄLT DEN DIESJÄHRIGEN
GROSSEN KULTURPREIS DES LANDES OBERÖSTERREICH

ALFRED-KUBIN-PREIS

Der oberösterreichische Künstler Josef Bauer 1934 in Wels geboren und erhält heuer den Alfred Kubin Preis des Landes Oberösterreich. Bodenständig, weitblickend, aus der Zeit fallend, indem er viele künstlerische Ideen vorweg nahm, mit denen andere später Weltruhm erlangten. In vielem erinnert Bauer an seinen Landsmann Anton Bruckner, mit dem er sich künstlerisch im Jahr 2008 auseinandergesetzt hat. Diese künstlerische Auseinandersetzung ist das bildnerische Initial für unser Orchesterbuch. Am Titelblatt finden Sie ein Zitat des Kunstwerks. Bauers Bruckner und sein Raum zieht sich, trägt uns durch unser Orchesterbuch und ist in der Buchmitte in seiner Originalgestalt zu sehen.
Im Seitenprofil erblicken wir diesen Bruckner.

Wohin schaut er?
Wohin führt uns sein Blick?
Welchen Raum eröffnet er uns?
Uber Horizonte, die wir vielleicht längst als gegeben und unüberwindbar angenommen haben?

Es bleibt offen. Offen für die Erweiterung unserer Wahrnehmung.
Zwischen dem roten Kopf, der gar nicht außer Atem in die Ferne schaut. Der Kopf lässt ablesen, dass der Körper, auf dem er sitzt, ruhig auf dem Boden steht. Bodenständig blickt er nicht nur seinem weisen Gegenbild entgegen, das Eindruck in und von der Welt sein konnte. Dazwischen Luft, Spielraum, Weite.

„Die einzigartige und bahnbrechende Position von Josef Bauers Werk zeichnet sich – in einer Welt des Massenkonsums und schneller Kommunikation – durch ernsthafte Empfindsamkeit aus“, schrieb Krist Gruijthuijsen in seinem Vorwort zu Josef Bauer: Werke 1957 – Heute. Langsam aber sicher erkennt und entdeckt die weite Welt den oberösterreichischen Bildhauer und Visionär Josef Bauer, was Ausstellungen in New York und anderswo illustrieren.

Nichts erscheint uns stimmiger als die bildnerische Trägerschaft von Josef Bauers Bruckner. Wir danken ihm dafür und verneigen uns damit auch vor einem großen Künstler unserer Gegenwart.


© 2017 Bruckner Orchester Linz | Webagentur EDBS