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ZWÖLFTER TAG Charleston. South Carolina

Das letzte Tourneekonzert des Bruckner Orchesters als Sinfonieorchester

Der heutige Dienst beginnt erfreulicherweise erst um 9.30 Uhr statt um 7.00 Uhr mit einer …ja, Busfahrt!

Ann Woodruff, unsere Tourmanagerin, hat sich bei den Busfahrern versichert: Man schafft es von Jacksonville nach Charleston in vier Stunden.
Nun also verbringen wir nach einer Übe- und Arbeitsstunde den Vormittag mit einer (landschaftlich sehr schönen) Busfahrt und kommen im Charleston Marriott Hotel um 15.30 Uhr an.

Es ist noch angenehm warm, die Sonne geht gerade unter und … wir steigen in den Bus um zum neunten Konzertsaal in diesem November ebracht zu werden. Das Gaillard Auditorium ist ein wunderschönes, stilvolles Konzerthaus mit einer enormen Kapazität an Sitzplätzen. Leider ist es das einzige Konzert im Bundesstaat South Carolina.

Wir machen heute viele Handgriffe zum letzten Mal auf der Tournee… so auch zum letzten Mal unser „
All Bernstein“ Programm mit den beiden Solisten. Es ist schön, beim letzten Sinfoniekonzert alle Künstler beisammen zu haben, das nahm auch Betriebsratsvorsitzender Günther Gradischnig zum Anlass um ein paar Dankesworte an die Crew – vor allem an die nonstop arbeitenden Orchesterwarte!! – zu richten.

Renau Capucon lässt es sich auch – und gerade deswegen – nicht nehmen, als 17. erste Violine bei den „Symphonic Dances“ mitzuspielen. Man kann es nicht anders sagen: Der Mann macht einfach gerne Musik – und für unsere Musiker ist es eine Freude und Ehre, dass er – wie schon 2005 bei der ersten USA Tournee – im Orchester mitspielt.
Nach dem Konzert, bei einem gemeinsamen Abendessen, besprechen Dennis Russell Davies und Capuçon den nächsten Arbeitsaufenthalt des Geigers in Linz Ende Februar 2010. Dann nämlich wird er nicht nur Philip Glass’ Violinkonzert bei der Sonntagsmatinee spielen, sondern er wird auch die Konzerte von Bernstein und Glass mit dem Bruckner Orchester unter Davies auf CD einspielen.

Zurück zum Montagskonzert: Als „
World Class Orchestra“ des Veranstalters in der Saisonbroschüre angekündigt, entlassen die 1500 Zuhörer das Orchester erst dann wieder, nachdem es eine Zugabe – Schostakowitsch’ witziges Stück „Tea fot Two“ – zum Besten gibt.
Und das Konzert endet, wie das erste in Connecticut begann: Mit Standing Ovations, einem tollen Publikum und zufriedenen Musikern!
Noch eine Gemeinsamkeit aller neun bisherigen Konzerte ist im Programmheft jedes Veranstalters zu lesen:


The Bruckner Orchester Linz is the Philharmonic Orchestra of the State of Upper Austria, represented by the Governor Dr. Josef Pühringer.
Linz is the Cultural Capital of Europe for the Year 2009.
The Bruckner Orchester is supported by PRESTO – friends of Bruckner Orchester.


Fotograf: Reinhard Winkler




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Kommentar

breath-taking pictures!
von vera am 21. November 2009