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Mahlers Neunte im Großen Abo

14.03.2012

Frank Beermann „9te Sinfonie ist: Abschied von allen die Er liebte u. von der Welt.“ Willem Mengelberg

Die eigenartige, vielen Komponisten anhaftende Furcht, eine „Neunte Sinfonie“ zu schreiben, hielt auch Gustav Mahler davon ab, seiner „Achten“ ein Werk unter diesem Namen folgen zu lassen; vielmehr gab er seinem nächsten sinfonischen Opus den Titel Das Lied von der Erde und wagte sich 1909 dann doch an eine „echte“ 9. Sinfonie. Die Uraufführung des Werkes zu erleben, war Gustav Mahler, der am 18. Mai 1911 in Wien starb, tatsächlich nicht mehr vergönnt, sie fand am 26. Juni 1912 im Musikverein statt. Arnold Schönberg sagte treffend:
 
„Es scheint, die Neunte ist eine Grenze. Wer darüber hinaus will, muss fort. Es sieht aus, als ob uns in der Zehnten etwas gesagt werden könnte, was wir noch nicht wissen sollen, wofür wir noch nicht reif sind.“

Dies drückt Mahlers 9. Sinfonie in D-Dur in aller schrecklicher Schönheit aus: „Leben, Liebe, Schöpferkraft sieht der innerlich bereits im Jenseitigen Stehende nun wie aus einer höheren Welt, rückschauend.“ (Paul Bekker)

Das Orchester freut sich auf ein Wiedersehen mit dem Generalmusikdirektor des Theaters Chemnitz, Frank Beermann (im Bild), dessen umfangreiches Repertoire besonders die Schwerpunkte bei Richard Strauss, Richard Wagner und Gustav Mahler gefunden hat.

Das Große Abonnement
am Donnerstag, 29. März 2012
um 19.30 Uhr im Brucknerhaus Linz


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