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MOSAIK - Die Kammermusik
06.02.2016 - 16:00, Linz

Konzert in Kirchdorf an der Krems
11.02.2016 - 19:30, Kirchdorf an der Krems


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MUSIK DER MEISTER

Richard Strauss
Vier letzte Lieder
Frühling Hermann Hesse - September Hermann Hesse -
Beim Schlafengehen Hermann Hesse - Im Abendrot Joseph von Eichendorff

Zwar sind sie weder seine letzten – das Lied „Malven“ ist erst danach entstanden –, noch sind sie als Werkgruppe geplant gewesen, und dennoch gelten die „Vier letzten Lieder“ als letztes homogenes Vermächtnis des großen Vokalkomponisten Richard Strauss.
Die Lektüre von Joseph von Eichendoffs Gedicht „Im Abendrot“ gab ihm den Anstoß zur ersten Vertonung. Die Frage des alten Paares, das „wandermüde“ auf sein Leben zurückblickt, spiegelt die Stimmung wider, die sich Richards und Paulines im Schweizer Exil 1948 bemächtigt hat. Ein großes, majestätisches Abschiednehmen klingt durch diese Lieder, in denen Strauss nochmals der von ihm geliebten Sopranstimme weit ausschwingende Melodielinien anvertraut.
Brit-Tone Müllertz, die sich in den beiden vorangegangenen Saisonen in Richard Wagners Ring der Nibelungen am Landestheater Linz besonders hervorgetan hatte, wird mit ihrem prächtig farbigen Sopran die geradezu mystischen Tiefen der Todesahnung Strauss´ nachspüren. Dabei wandelt sie auf den Pfaden so großer Namen wie Jessye Norman oder jüngst Anna Netrebko.

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Foto: Reinhard Winkler

Anton Bruckner Sinfonie Nr. 6 A-Dur WAB 106
Die sechste Sinfonie schrieb Anton Bruckner in der Zeit zwischen dem 24. September 1879 und dem 4. September 1881. Es war eine Zeit, in der sich die materiellen Lebensverhältnisse des Komponisten endlich konsolidiert hatten, denn im Februar 1878 war er zum „wirklichen Mitglied der Wiener Hofkapelle“ ernannt worden und kam zum ersten Male, im Alter von 54 Jahren, in den Genuss eines gesicherten Einkommens. Nach einer schöpferischen Pause von fast fünf Jahren setzte dann 1879 ein neuer Kompositionsschub ein, in dessen Zuge die Sechste entstand. Das Selbstvertrauen, das Bruckner in jener Zeit an den Tag legte, schlug sich auch in seiner Arbeit nieder. Die sechste Sinfonie sollte das erste Werk werden, das Bruckner nach seiner Fertigstellung keiner Überarbeitung mehr unterzog. Wegen ihrer avantgardistischen Ansätze in der kompositorischen Anlage, wegen der harmonischen und motivischen Kühnheiten wurde die Komposition lange Zeit als reine Schreibtischarbeit zweiten Ranges gewertet und ist auch heute noch eine der selten aufgeführten Sinfonien des oberösterreichischen Komponisten. Nach der romantischen vierten Sinfonie und der pathetisch, streng gehaltenen Fünften folgt die Sechste in heiterer Abgeklärtheit. Sie erscheint gleichsam als Versuch, die Gegensätze der beiden vorausgegangen Sinfonien auszugleichen. Gelegentlich hat man das Werk in Anlehnung an Beethovens Sechste Sinfonie als „Bruckners Pastorale“ bezeichnet.


Ludwig van Beethoven Ouvertüre "König Stephan" op. 117
Richard Strauss
Vier letzte Lieder
Anton Bruckner 
Sinfonie Nr. 6 A-Dur WAB 106
 
Brit-Tone Müllertz Sopran
Dennis Russell Davies Dirigent
Bruckner Orchester Linz

Samstag 20.02.2016 19:30 Uhr
Musikverein Wien







Wir freuen uns auf den designierten Chefdirigenten des Bruckner Orchesters Markus Poschner.


Er wird ab der Saison 2017.18 den Dirigentenstab von Dennis Russell Davies übernehmen.

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Credit: Bremer Philharmoniker